Tee-Sorten

Grüner Tee

Die Blätter des Grünen Tees werden im Frühling geerntet und nicht fermentiert . Da das Blatt dadurch kaum beschädigt wird, bleiben die Nährstoffe und Öle der Camellia Sinensis dem Teeblatt erhalten.

Wirkung: Dem Grüntee werden antikarzinogene Wirkungen nachgesagt. Zudem soll er unter anderem den Bluthochdruck regulieren und den Alterungsprozess verlangsamen.

 

Weisser Tee

Die Blätter des Weissen Tees oxidieren durch eine lange Welkzeit (bis 2 Tage) auf  natürliche Weise, anschliessend werden Sie bei schwacher Hitze getrocknet. Durch dieses schonende Verfahren schmeckt der Tee besonders leicht.

Wirkung: Er wird als sehr gesund angepriesen,  da er das Immunsystem stärkt.

 

Oolong Tee

Um einen Oolong  Tee herzustellen, werden die Blätter zuerst für ein paar Stunden getrocknet und dann durch schütteln angebrochen. Dadurch werden bei der Oxidierung Aromastoffe freigesetzt. Dieses Verfahren wir teilweises fermentieren genannt. (Fermentieren = Oxidation, Blätter werden an feuchter Luft über mehrere Stunden ausgebreitet) 

Wirkung: Durch die Karies hemmende Wirkung des Oolong – Tees bleiben die Zähne gesund und helfen Mundgeruch vorzubeugen.

 

Schwarzer (roter)  Tee

Die Blätter werden vollständig fermentiert. Besonders beliebt ist der Schwarze Tee bei der Teebeutel-Industrie, vor allem auch deshalb, weil er als Basis für diverse Früchte- und Kräutertees genutzt wird.

Wirkung: Der schwarze Tee wirkt anregend und wird z.B. in England und Ostfriesland gerne mit Milch getrunken. 

 

Pu-Erh-Tee

Nach der Verarbeitung (Grün- oder Schwarztee) werden die Blätter gedämpft, zu Ziegeln gepresst und über mehrere Jahre gereift. Dabei wird zwischen der natürlichen Reifung (Sheng = roh) und der beschleunigten Reifung (Shu = reif) unterschieden.

Wirkung: Der Pu-Erh enthält Mikroorganismen mit probiotischen Eigenschaften. Er gilt dadurch als besonders gesund, stärkt das Immunsystem und fördert die Verdauung.

 

(Quelle:Schmidt,2016,11-18/Gaylard,2016,24-27)